StoryThinking II: Nur drei Begriffe

StoryThinking II: Nur drei Begriffe

Einen Vortrag über StoryTelling zu halten oder ein entsprechendes Seminar durchzuführen ist beinahe unmöglich, ohne Apple-Gründer Steve Jobs zu erwähnen. Legendär und oft zitiert ist seine Rede vor Studierenden in Stanford, die er mit den Worten begann: „Ich möchte Ihnen heute nur drei Geschichten aus meinem Leben erzählen. Keine große Sache. Nur drei Geschichten.“ So arbeitet man kontinuierlich an seinem eigenen Mythos, der in diesem Fall beinahe gleichzusetzen ist mit dem Mythos seiner Firma.

Ich möchte dieses Zitat hier leicht abwandeln, um die drei grundlegenden Begriffe aus meinem Buch StoryThinking kurz zu erläutern und vor allem auseinanderzuhalten. „Ich möchte Ihnen heute nur drei Begriffe aus meinem Buch präsentieren. Keine große Sache. Nur drei Begriffe.“

Es sind allerdings die zentralen Begriffe, denn ich möchte mit meinem Ansatz die volle Kraft des Erzählens in unternehmerischen Kontexten entfachen, und daher gehe ich über StoryTelling als Einzelmaßnahme, etwa im Marketing oder in den PR, hinaus und führe zwei weitere Begriffe ein:

StoryThinking

Ich habe StoryThinking als Begriff eingeführt, um die grundsätzliche gedankliche und emotionale Bereitschaft anzuzeigen, die Kraft des Erzählens strategisch zu nutzen. Heute sagen wir gerne Mindset dazu, die grundsätzliche Bereitschaft, das Erzählen als Erkenntnissystem und Währung innerhalb von unternehmerischen Ansätzen anzuerkennen.

 Storyversum

nenne ich die Methode, das gesamte Unternehmen als Erzählwelt zu begreifen und auszudefinieren. In einem simplen, agilen Prozess, der auch noch Freude machen wird, Freude am Gestalten, am Weltentwerfen. Aus dem Storyversum lassen sich dann konkrete Maßnahmen ableiten und evaluieren, etwa die Arbeit an der Marke, am Gründungsmythos, oder an den Geschichten, die nach außen getragen werden.

StoryTelling

ist für mich damit nicht gestorben oder weniger wichtig. Für mich ist das nach wie vor das entscheidende Soft Skill, das Tool, die rhetorische Kompetenz, um konkrete Maßnahmen, etwa einen Image-Film, umzusetzen. Also gewissermaßen die Exekutive.

Weiter geht es in Kürze mit dem großen StoryTelling-Pionier Joseph Campbell und seiner Reise des Helden …

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